Um euch ein bisschen vom Coronavirus abzulenken, lese ich aus meinem noch nicht erschienenen Buch „Vor den Toren Jerusalems“ exklusiv für euch …

Die Jüdin Chaja muss als Mädchen mitansehen, wir ihre Familie von Kreuzrittern ermordet wird. Ihr gelingt die Flucht in die von Frankreich verwaltete Stadt Tripolis, wo sie die nächsten Jahre als Christin getarnt in einem Kloster verbringt. Dazu verdammt, ein Dasein zu führen, das sie nicht will, steigert sich ihr Verlangen, jenen Mann, der ihr Leben zerstörte, zu töten. Das Angebot der Mutter Oberin, Martin, den Sohn eines Adligen zu heiraten, nimmt Chaja sofort an. Sie plant, während der Hochzeitsfeierlichkeiten zu fliehen, um ihre Freiheit zu erlangen und ihren Feind ausfindig zu machen. Als sie Martin vor dem Traualtar gegenübertritt, erkennt sie in ihm den Mörder ihrer Familie. Der Vorsatz, ihn in der Hochzeitsnacht umzubringen, ist schnell gefasst. Eine Geschichte über Hass und Vorurteile, in der drei Kulturen und Religionen aufeinanderprallen. Aber auch über Liebe, Vergebung und Gnade.