{"id":1268,"date":"2021-06-30T12:14:16","date_gmt":"2021-06-30T12:14:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.junia-swan.at\/?p=1268"},"modified":"2021-11-18T12:16:55","modified_gmt":"2021-11-18T12:16:55","slug":"autoreninterview-bei-diabooks","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.junia-swan.at\/?p=1268","title":{"rendered":"Autoreninterview bei diabooks"},"content":{"rendered":"\n<p>Ich hatte die Ehre f\u00fcr einen Tag bei diabooks zu Gast zu sein und will euch das Interview, das Claudia mit mir und meinem Buch &#8222;Das Lied der Engel&#8220; gef\u00fchrt hat, nicht vorenthalten.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/diabooks78.blogspot.com\/2021\/06\/autoreninterview-junia-swan.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.junia-swan.at\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/autoreninterview-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1270\" width=\"310\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.junia-swan.at\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/autoreninterview-1.jpg 619w, https:\/\/www.junia-swan.at\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/autoreninterview-1-300x291.jpg 300w, https:\/\/www.junia-swan.at\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/autoreninterview-1-62x60.jpg 62w\" sizes=\"auto, (max-width: 310px) 100vw, 310px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/diabooks78.blogspot.com\/2021\/06\/buchvorstellung-einmal-anders-das-lied.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.junia-swan.at\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Buchvorstellung-einmal-anders.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1271\" width=\"294\" height=\"296\" srcset=\"https:\/\/www.junia-swan.at\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Buchvorstellung-einmal-anders.jpg 587w, https:\/\/www.junia-swan.at\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Buchvorstellung-einmal-anders-297x300.jpg 297w, https:\/\/www.junia-swan.at\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Buchvorstellung-einmal-anders-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.junia-swan.at\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Buchvorstellung-einmal-anders-59x60.jpg 59w\" sizes=\"auto, (max-width: 294px) 100vw, 294px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Nat\u00fcrlich m\u00f6chte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. K\u00f6nntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Oh, das ist schwerer, als gedacht. Ehrlicherweise schreibe ich lieber Romane, als mich vorzustellten. \ud83d\ude09 Aber ich tue dir gerne den Gefallen: Ich bin seit 23 Jahren mit dem gleichen Mann verheiratet, Mutter von drei Kindern und Besitzerin einer s\u00fc\u00dfen Dackeldame, die sich momentan allerdings mehr wie ein Wildschwein verh\u00e4lt und den Garten umgr\u00e4bt. Ich lebe in der N\u00e4he von Salzburg in einer Kleinstadt mit italienischem Flair und habe das gewaltige Tennengebirge fast direkt vor der Nase.\u00a0 Meine Zeit teile ich auf zwischen meiner Familie, dem Schreiben und der wundervollen Arbeit, Menschen dabei zu helfen, ihre Berufung zu finden und darin zu leben. <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Wie bist du zum Schreiben gekommen?\u00a0<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Ich habe immer schon geschrieben \u2013 es f\u00fchlt sich an, als w\u00e4re das Schreiben zu mir gekommen. Zuerst waren es Gedichte, dann Kurzgeschichten. Mit 16 habe ich mich an meinen ersten Roman gewagt. <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Welche B\u00fccher sind bis jetzt von Dir erschienen? K\u00f6nntest du sie uns in max.  5 S\u00e4tzen beschreiben?<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Meine Liebesromane befassen sich\nmit unterschiedlichen Themen. Einfache L\u00f6sungen, stereotype Charaktere langweilen\nmich, deshalb geht es bei mir teilweise turbulent zu. Es ist mir wichtig\nherauszuarbeiten, dass es f\u00fcr jedes Problem eine L\u00f6sung gibt und dass es f\u00fcr\neinen Neubeginn nie zu sp\u00e4t ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe mittlerweile \u00fcber 30 B\u00fccher geschrieben, sie hier aufzuz\u00e4hlen w\u00fcrde den Rahmen sprengen. Aber ihr findet die meisten davon auf meiner Homepage. <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Ja. Immer. Nach dem Buch ist vor dem Buch. <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Wenn du Freizeit zur Verf\u00fcgung hast, was machst du am liebsten?<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Schreiben, Stand-Up-Paddeln, \u00fcber Gott und die Welt nachdenken, Gemeinschaft mit Freunden haben <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Hast du auch Lieblingsb\u00fccher und einen Lieblingsautor, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Mit Hilary Mantel verbringe ich sogar mehrere Stunden \u2013 sie schreibt sehr dicke W\u00e4lzer. Au\u00dferdem lese ich gerne Romane von Martin Suter und Andreas Eschbach. Mein Lieblingsbuch ist allerdings die Bibel \u2013 es gibt kein Buch, das es mit ihr aufnehmen k\u00f6nnte, keines das so alt und trotzdem in der heutigen Zeit so relevant ist. <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Am liebsten schreibe ich im Sonnenschein auf der Terrasse, den Laptop auf dem Scho\u00df und das Pl\u00e4tschern unseres kleinen Fischteichs im Ohr. Im Winter lungere ich auf dem Sofa im Wohnzimmer vor dem Kamin herum. Ich habe auch einen Schreibtisch hinter einem B\u00fccherregal, das das Wohnzimmer von meinem Arbeitszimmer abtrennt. Dort ist es zwar ergonomischer aber nicht so gem\u00fctlich.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Wie  k\u00f6nnen wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Ich bin kein Fr\u00fchaufsteher, deswegen beginnt mein Tag eher gem\u00fctlich. Mein Mann k\u00fcmmert sich um unsere achtj\u00e4hrige Tochter, sodass ich etwas l\u00e4nger schlafen kann. Nach der Morgenhygiene lese ich in der Bibel, um danach zu fr\u00fchst\u00fccken, oder umgekehrt. Auf diese Weise gest\u00e4rkt, starte ich den Computer, werfe einen Blick auf mein Smartphone, beantworte anf\u00e4llige E-Mails oder Nachrichten. Dann kommt der Haushalt dran, oder ich schreibe \/ korrigiere \u2013 je nach Wochentag. Zweimal in der Woche bin ich f\u00fcrs Homeschooling unserer Tochter verantwortlich. Oft treffe ich im Laufe des Tages Freunde oder muss diversen Erledigungen nachgehen. Bei mir ist immer alles in Bewegung, kein Tag gleicht dem anderen. <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Am liebsten schreibe ich Liebesromane mit Tiefgang, da wahre Liebe selten und \u00fcberaus kostbar ist. Ich lese gerne Romane, die mich herausfordern und zum Nachdenken bringen. Dabei bewege ich mich nicht in einem speziellen Genre, sondern lese Querbeet. <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner B\u00fccher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>\u201eWie man mit den\nVerwundungen, die einen im Laufe des Lebens ereilen, umgeht, ist erheblich\nentscheidender, als die Umst\u00e4nde, die daf\u00fcr verantwortlich sind. Denn der\nUmgang damit entpuppt sich als Antwort auf die Frage nach der Zukunft.\u201c (Das Zitat\nstammt, etwas abgewandelt, aus \u201eDas Lied der Engel\u201c.)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNiemand liebt mehr als einer, der sein Leben f\u00fcr die Freunde hingibt.\u201c (Die Bibel) Nach dieser Art der selbstlosen Liebe strebe ich und versuche aus ihr heraus in meinem Alltag zu reagieren und zu handeln.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Hast du ein Lieblingsland und warum?<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Ja, Italien. Ich liebe die H\u00e4user, das Meer, die Sonne, die Menschen. Aber auch meine Heimat \u00d6sterreich, in der ich sehr gerne lebe.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Bist du ein kritikf\u00e4higer Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Ich finde ernstgemeinte und respektvoll vorgebrachte Kritik sehr wichtig. Wenn ich sp\u00fcre, dass mein Gegen\u00fcber ehrlich mit mir umgeht, nehme ich sie gerne an. Kritik, die aus Neid oder Missgunst vorgebracht wird, verletzt mich. Aber ich lerne immer besser, damit umzugehen. <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen? <\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Weil ich aus Freude schreibe und nicht unter Druck und ich au\u00dferdem gerne die Rechte an meinen Werken behalte. Allerdings durfte ich auch schon Erfahrungen mit dem DP Verlag sammeln, der mich, mit der Frage, ob ich eines meiner B\u00fccher bei ihnen ver\u00f6ffentlichen m\u00f6chte, angeschrieben hat. Ich bin Immer offen f\u00fcr neue Erfahrungen, deshalb ist \u201eDie venezianische Schwester\u201c dann in diesem Verlagshaus erschienen. <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben m\u00f6chtest?<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Ja. Ich m\u00f6chte einer jeden von euch sagen, dass ihr wertvoll seid. Schmei\u00dft euch nicht irgendeinem Typen vor die F\u00fc\u00dfe, sondern wartet auf den Mann, der euch sch\u00e4tzt und sorgsam mit eurem Herzen umgeht. Der Richtige wird euch respektvoll behandeln und mehr in euch sehen, als das Abenteuer f\u00fcr eine Nacht. Eine jede von euch ist kostbar \u2013 vergesst das nicht! <\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Buchvorstellung einmal anders<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Heute ist ein komischer Tag \ud83d\ude0a Nach dem Autoreninterview\ndr\u00fcckt mir Junia ihren Kindle in die Hand und verl\u00e4sst einfach das Zimmer. Da\nmir das schon \u00f6fter passiert ist in letzter Zeit, erahne ich, was da kommen\nwird.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich drehe den Kindle hin und her und \u00f6ffne\nschlie\u00dflich das Buch der Autorin \u201eDas Lied der Engel\u201c, um schon ein bisschen\nhineinzulesen. Nach einigen Minuten h\u00f6re ich ein feines Stimmchen: \u00bbJetzt ist\ner weg, dann interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!\u00ab <\/p>\n\n\n\n<p>Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit\nB\u00fcchern zu reden und wer wei\u00df neben dem Autor am meisten \u00fcber das Buch?\nVermutlich das Buch selbst. Also, dann lege ich mal los. \ud83d\ude0a<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um mit mir zu reden.<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Sehr gerne. Worte sind schlie\u00dflich die Grundlage meiner Existenz. Genaugenommen rede ich den ganzen Tag, doch meistens antwortet mir niemand darauf.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Kannst du dich meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen k\u00f6nnen? <\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Aber sicher. Junia hat sich, wie so oft, auch bei mir ein sehr trauriges Thema herausgepickt. Genaugenommen handelt es von Sklaverei und Menschenhandel, aber auch von tiefer Liebe und dem langen Weg in die Freiheit. Sie erz\u00e4hlt die Geschichte von Daniel Robinson, der eine junge Frau, Mila, aus den H\u00e4nden ihrer Peiniger befreit, um sie zu ihrem Bruder nach England zu bringen.\u00a0 Nicht in seinen schlimmsten Tr\u00e4umen hat er sich Mila so zerbrochen und apathisch ausgemalt, wie sie es dann tats\u00e4chlich ist. Um ihr Sicherheit zu vermitteln, redet er mit ihr, obwohl sie nicht auf ihn reagiert und findet schlie\u00dflich einen Zugang zu ihrem Herzen. Ich muss gestehen, ich habe mich in Daniel verliebt. Er ist wirklich ein wahrer Held, der die Hoffnung nie aufgibt. Jedes Mal, wenn ich die Geschichte neu erz\u00e4hle, fiebere ich mit ihm mit. <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da du ja auch viel mit der Autorin zusammenarbeiten musst, kannst du uns vielleicht beantworten, ob es ihm leichter f\u00e4llt sie durch einfache, sch\u00f6ne oder schwierige, d\u00fcstere Zeiten und Situationen zu f\u00fchren?<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Obwohl die Thematik sehr aufw\u00fchlend ist, geht Junia nicht zu tief in die Beschreibung der schrecklichen Erinnerungen, die Mila plagen, wof\u00fcr ich sehr dankbar bin. Daf\u00fcr schildert sie die Gef\u00fchle der Protagonisten umso anschaulicher und ber\u00fchrender. Ich glaube, ihr gef\u00e4llt es, Szenen zu schreiben, in denen die tiefe Liebe zwischen den Protagonisten zum Ausdruck kommt. Ob es ihr leichter f\u00e4llt, kann ich nicht sagen. <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen w\u00fcrdest?<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Oh ja, aber sie w\u00fcrde zu viel verraten. Deswegen halte ich mich vage. Es ist jene Stelle, kurz nachdem Lou beim W\u00e4scheaufh\u00e4ngen bemerkt, dass Daniel Schmerzen hat. <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Wei\u00dft du wie viel Junia tats\u00e4chlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt?<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Ich glaube, dass sie eine \u00e4hnliche Hoffnung wie Daniel teilt, n\u00e4mlich, dass aus allem Schlimmen, das einem widerf\u00e4hrt, etwas Gutes entstehen kann. Dass es nichts gibt, das nicht durch Liebe zu einem gro\u00dfen Teil geheilt werden kann.<br> Um es kurz zu sagen: Es steckt definitiv viel von ihr zwischen den Zeilen des Romans. Wenn du sie also besser kennenlernen oder finden willst, musst du hinter den Worten und der Handlung suchen. <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Wie w\u00fcrdest du oder ihre Charaktere \/ Protagonisten \/ Antagonisten \/ Nebendarsteller die Autorin beschreiben? <\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>\u201eDas Lied der Engel\u201c: \u201eJunias fiebriger Blick und die gl\u00fchenden Tasten haben mich ein wenig in Sorge versetzt.\u201c<br>Daniel: \u201eMeinst du die ersten Tage, nachdem sie mit dem Schreiben begonnen hat?\u201c<br>\u201eDLdE\u201c: \u201eJa, genau die.\u201c<br>Daniel: \u201eIch kann tats\u00e4chlich verstehen, was du meinst. Tagelang, stundenlang hat sie sich mit mir durch die Handlung gek\u00e4mpft. Ist neben mir auf dem Schiff gestanden, nachdem \u2026 das Schreckliche passiert ist. Hat mit mir geschrien und meinem Schmerz mit Worten Ausdruck verliehen. Wir haben beide nicht fassen k\u00f6nnen, was da passiert ist.\u201c<br>Mila: \u201eIch war so dankbar f\u00fcr deine und ihre Reaktion. Sie hat mich nicht verurteilt und du hast die Hoffnung nicht aufgegeben.\u201c<br>\u201eDLdE\u201c: Stimmt. Bis zum Schluss nicht. So weit ich das beurteilen kann, tickt sie in dem Zusammenhang \u00e4hnlich wie Daniel.\u201c<br>Mila: \u201eAber trotzdem kommt sie an meinen Daniel nicht heran!\u201c<br>\u201eDLdE\u201c verdreht die Augen. \u201eNat\u00fcrlich nicht, da gibt es kaum jemanden!\u201c<br>Daniel: \u201eIch bin froh dar\u00fcber, dass wir Junia am Ende noch \u00fcberreden konnten, weitere 100 DinA4-Seiten zu schreiben.\u201c<br>\u201eDLdE\u201c: \u201eDas kannst du laut sagen! Mehrere ihrer Lieblingsszenen sind erst beim zweiten Durchlauf entstanden.\u201c<br>Daniel: \u201eKein Wunder. Ich glaube, sie hat sich so sehr nach einem Happy End gesehnt, dass sie dort so schnell wie m\u00f6glich hinkommen wollte.\u201c<br>Mila: \u201eDenkst du, dass sie ungeduldig ist?\u201c<br>Daniel: \u201eEtwas.\u201c<br>\u201eDLdE\u201c: \u201eSehr! Es kann ihr nicht schnell genug gehen. Sie hat sich die Haare gerauft, als sich dir Korrekturen so in die L\u00e4nge gezogen haben.\u201c<br>Mila: \u201eHat sie das wirklich? Ich finde sie sonst recht entspannt.\u201c<br>Daniel: \u201eNein, nat\u00fcrlich hat sie ihre Frisur nicht angetastet.\u201c<br>\u201eDLdE\u201c: \u201eDir gegen\u00fcber, Mila, war sie sehr vorsichtig mit dem Zeigen ihrer k\u00fcnstlerischen Befindlichkeiten. Au\u00dferdem hast du\u00a0 ja lange kaum etwas von der Handlung mitbekommen.\u201c<br>Mila (zuckt entschuldigend mit den Achseln): \u201eAber als ich dann mehr mit ihr zu tun hatte, bin ich draufgekommen, dass sie sehr viel lacht.\u201c<br>Daniel: \u201eDas stimmt.\u201c<br>Mila: \u201eIch meine, sehr, sehr viel.\u201c<br>\u201eDLdE\u201c: \u201eJa, du hast recht. Vermutlich lacht sie sich in den Schlaf.\u201c<br>Mila: \u201eGeht das denn?\u201c<br>\u201eDLdE\u201c: M\u00fcsste man sie fragen. Was k\u00f6nnte man sonst noch \u00fcber sie sagen?<br>Daniel: \u201eVielleicht, dass Ungerechtigkeit sie f\u00fcrchterlich aufregt und sie Grausamkeit nicht ertragen kann.\u201c<br>Mila: \u201eDas denke ich auch.\u201c<br>\u201eDLdE\u201c: \u201eSie kann auch \u00fcberhaupt nicht oberfl\u00e4chlich bleiben. Ich habe mal beobachtet, wie sie versucht, Smalltalk zu treiben. Das h\u00e4ltst du nicht aus! Sofort packt sie irgendein hei\u00dfes Eisen an.\u201c<br>Mila: \u201eUnd l\u00e4chelt dabei, als k\u00f6nnte sie kein W\u00e4sserchen tr\u00fcben.\u201c<br>Daniel: \u201eObwohl sie ziemlich zielsicher dabei ist, einen Finger in die Wunde ihres Gegen\u00fcbers zu legen. Zum Gl\u00fcck h\u00e4lt sie sich zur\u00fcck.\u201c<br>\u201eDLdE\u201c: \u201eUnd streicht manche S\u00e4tze.\u201c<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses ver\u00e4ndert? Hattest du viel Mitspracherecht?<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Zu Beginn habe ich einen anderen Titel gehabt, aber der war zu negativ. Ich konnte Junia sehr leicht dazu \u00fcberreden, ihn zu \u00e4ndern. \u201eDas Lied der Engel\u201c war meine Idee. Mila war auch ein wenig daran beteiligt. <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Bist du zu 100% zufrieden mit deinem Cover\/Outfit oder w\u00fcrdest du nachtr\u00e4glich gerne etwas \u00e4ndern wollen?<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Ich finde, das Cover passt zum Inhalt. Ich befasse mich immerhin mit einem sehr d\u00fcsteren, traurigen Thema, deshalb bin ich eher dunkel gehalten. Doch die Hoffnung blitzt durch das helle Kleid und den strahlenden Stern auf. Momentan w\u00fcrde ich nichts \u00e4ndern und bin sehr zufrieden. Das hei\u00dft aber nicht, dass es f\u00fcr immer so bleibt. Junia bessert immer wieder mal gerne nach. <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Z<strong>um Abschluss w\u00fcrde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>\u201eSeit dem Moment, als du mich als deinen Ehemann akzeptiertest, gibt es keine Schuld mehr zwischen uns. Denn alles, was ich habe und dir gebe, geh\u00f6rt dir. Meine Zeit, meine Gedanken, mein Besitz, meine Geborgenheit, mein Schutz, meine St\u00e4rke. Alles ist mein freiwilliges Geschenk an dich.\u201c <br> <\/p>\n\n\n\n<p>Nun betritt die Autorin wieder das Zimmer\nund blickt mich ungl\u00e4ubig an. Scheinbar ist es selbst in Autorenkreisen nicht\n\u00fcblich, dass das Buch antwortet. Leise fl\u00fcstere ich dem Buch noch zu: \u00bbDanke\nf\u00fcr das Gespr\u00e4ch, es hat mir gro\u00dfen Spa\u00df gemacht.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Dann wende ich mich der Autorin zu. \u00bbAlle\nmeine Fragen sind beantwortet, ich danke dir f\u00fcr den sehr interessanten Tag bei\ndir.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Junia: \u201eMein Buch sieht sehr zufrieden aus,\nich nehme an, ihr habt eine gute Zeit gehabt! Auch ich danke f\u00fcr die\nM\u00f6glichkeit bei dir zu Gast sein zu d\u00fcrfen, obwohl du nicht so viel mit mir\ngesprochen hast. Aber das holen wir nach, oder? Vielleicht willst du mich ja\nmal bei meiner n\u00e4chsten Launchparty per Liveschaltung oder in anderer Form besuchen?\nDas w\u00fcrde mich sehr freuen!\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich hatte die Ehre f\u00fcr einen Tag bei diabooks zu Gast zu sein und will euch das Interview, das Claudia mit mir und meinem Buch &#8222;Das Lied der Engel&#8220; gef\u00fchrt hat, nicht vorenthalten. Nat\u00fcrlich m\u00f6chte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. 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