{"id":1888,"date":"2025-01-29T16:39:50","date_gmt":"2025-01-29T16:39:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.junia-swan.at\/?p=1888"},"modified":"2025-01-29T16:39:52","modified_gmt":"2025-01-29T16:39:52","slug":"leseprobe-das-herz-der-kurtisane","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.junia-swan.at\/?p=1888","title":{"rendered":"Leseprobe &#8222;Das Herz der Kurtisane&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> Prolog<\/h2>\n\n\n\n<p>\u201eNein! Du elender Schuft!\u201c<br> Die Stimme seiner Mutter schallte durch das offene Fenster bis in den Garten hinaus, strich \u00fcber die langen Gr\u00e4ser hinweg, kroch zwischen Str\u00e4uchern hindurch und sp\u00fcrte ihn in seinem Versteck auf. Ein Ton schwang in ihr, der sich Rohan besorgt aufrichten lie\u00df.<br> \u201eWie kannst du nur?\u201c<br> Die Art, wie sie es rief, versetzte ihn in Alarmbereitschaft. Obwohl er keine Erkl\u00e4rung f\u00fcr die Aufregung seiner Mutter hatte, wusste er instinktiv, dass es ernst war \u2013 anders als die Wortgefechte, welche seine Eltern normalerweise f\u00fchrten. Beh\u00e4nde sprang er zwischen den B\u00fcschen hervor, k\u00e4mpfte sich durch das hohe Gras und gelangte auf die gem\u00e4hte Rasenfl\u00e4che vor Roxburghe-Hall. Mittlerweile konnte er auch die Stimme seines Vaters, des Dukes of Roxburghe, h\u00f6ren, aber nicht verstehen, was er sagte, da er leise sprach.<br> \u201eEine Engl\u00e4nderin? Eine englische Hure?\u201c, kreischte seine Mutter au\u00dfer sich.<br> Rohan schlich n\u00e4her.<br> \u201eHabe ich recht verstanden und du liebst eine englische Hure?\u201c<br> \u201eJa, ich liebe sie.\u201c<br> In der Zwischenzeit hatte Rohan das offene Fenster erreicht und dort Position bezogen, um mit pochendem Herzschlag die Auseinandersetzung seiner Eltern zu belauschen.<br> \u201eIch verlange, dass du sie auf der Stelle verl\u00e4sst!\u201c, flehte die Duchess \u2013 Rohan konnte ihre Verzweiflung mit jeder Faser seines Leibes sp\u00fcren.<br> \u201eDas werde ich nicht. Es ist durchaus \u00fcblich, dass ein Mann sich eine Geliebte h\u00e4lt.\u201c<br> \u201eAber nicht mein Mann! Nicht du!\u201c, schrie sie und klang dabei, als w\u00e4re ihre Welt in tausend St\u00fccke zerbrochen.<br> \u201eDu wirst dich damit abfinden.\u201c<br> \u201eNein! Hamish, ich flehe dich an! Ich ertrage es nicht!\u201c<br> \u201eIch verlange, dass du es unterl\u00e4sst, dich derart hysterisch zu verhalten und dich wie eine erwachsene Frau benimmst! Du bist nicht die erste Ehefrau, die von ihrem Mann betrogen wird. Genau genommen w\u00e4rst du eine Ausnahme, wenn ich es nicht t\u00e4te. Demzufolge erwarte ich, dass du dich damit abfindest.\u201c<br> Im n\u00e4chsten Moment knallte eine T\u00fcr. Die darauffolgende Stille dr\u00f6hnte sekundenlang in Rohans Ohren, bis diese von Schluchzen unterbrochen wurde, das die bedr\u00fcckte Ger\u00e4uschlosigkeit in kleine, abgehackte Einheiten teilte. Rohans Herz wurde immer schwerer. Es war ihm unm\u00f6glich, den Sachverhalt nachzuvollziehen. Alles, was er verstanden hatte, war, dass sein Vater eine Engl\u00e4nderin mit Namen Hure liebte. Aber das durfte er doch nicht! Das brach seiner Mutter das Herz!<br> Die Gedanken des Neunj\u00e4hrigen rasten und er \u00fcberlegte fieberhaft, wie er sie wieder aufmuntern konnte. Er beschloss, ihr einen Strau\u00df Blumen zu pfl\u00fccken. Sie liebte Blumen, insbesondere das violette und purpurfarbene Heidekraut. Gerade als er sein Vorhaben in die Tat umsetzen wollte, bemerkte er, dass das Weinen verstummt war. Nachdenklich runzelte er die Stirn. Diese Ruhe war doch ein gutes Zeichen, oder etwa nicht? Trotzdem beschloss er, an der Idee, sie mit einem Feldblumenstrau\u00df aufzumuntern, festzuhalten. Seine Augen glitten \u00fcber den Rasen und zur Wiese. Da entdeckte er die Duchess. Wie eine Wilde rannte seine Mutter \u00fcber das Feld und auf den Wald zu. Wenige Ellen neben der Stelle, an der er gespielt hatte, verschwand sie zwischen den B\u00e4umen. Rohans Herzschlag begann zu rasen. Wohin wollte sie?<br> So schnell ihn seine Beine trugen, st\u00fcrzte er ihr hinterher. Doch er vermochte sie nicht einzuholen. Als er auf den breiten Weg stie\u00df, der in f\u00fcnfhundert Metern Entfernung \u00fcber einen rei\u00dfenden Fluss f\u00fchrte, um eine Stunde sp\u00e4ter in Oban zu enden, entdeckte er sie. Bereits in der n\u00e4chsten Sekunde geriet sie hinter einer Biegung aus seiner Sicht. Obwohl Rohan kaum noch Luft bekam, seine Lunge brannte und ihn Seitenstechen peinigte, hielt er nicht an, sondern steigerte die Geschwindigkeit. Am Rande seiner Kr\u00e4fte erreichte er die sanfte Kurve und der Schock lie\u00df ihn abrupt anhalten. Auf der Mitte der Br\u00fccke stand Lady Roxburghe, den Blick auf das gurgelnde Wasser gerichtet, welches sieben Meter unter ihr schmatzend und gierig alles mit sich riss, was nicht fest im Boden verankert war.<br> \u201eMummy!\u201c, schrie der Knabe aus voller Kehle, doch sie konnte ihn aufgrund des Get\u00f6ses nicht h\u00f6ren. \u201eMummy!\u201c<br> Da gelang es ihm endlich, die Starre abzusch\u00fctteln und weiterzulaufen. Aber er kam zu sp\u00e4t. Vor den Augen ihres Sohnes st\u00fcrzte sie sich in die Tiefe.<br> \u201eNein!\u201c, schrie er au\u00dfer sich. \u201eNein!\u201c<br> Als Rohan die Br\u00fccke erreichte und auf den rei\u00dfenden Strom unter sich starrte, war von ihr nichts mehr zu sehen und die Welt des kleinen Jungen in tausend St\u00fccke zerbrochen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kapitel 1<\/h2>\n\n\n\n<p><strong><em>17 Jahre sp\u00e4ter<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Summer liebte es, wenn Harrison Cembalo spielte. Dann stellte sie sich vor, auf dem franz\u00f6sischen K\u00f6nigshof zu einem Ball geladen zu sein. Nicht, dass sie schon jemals einen besucht h\u00e4tte. Aber die prunkvollen Feste der Franzosen waren st\u00e4ndiges Gespr\u00e4chsthema des englischen Adels. Was man sich vom h\u00f6fischen Leben in dem s\u00fcdlichen Land erz\u00e4hlte, trieb so manchem jungen M\u00e4dchen die Schamr\u00f6te in die Wangen. Summer atmete ein und drehte sich einmal im Kreis, dann sank sie vor einem kunstvoll getrimmten Buchsbaum in Schwanenform in einen tiefen Knicks. Die n\u00e4chste Saison geh\u00f6rte ihr! Endlich w\u00fcrde sie in die Gesellschaft eingef\u00fchrt werden! Sie konnte es kaum erwarten, in den Londoner Trubel einzutauchen. Als ihre Eltern sie das letzte Mal in die Hauptstadt mitgenommen hatten, war Summer ein kleines M\u00e4dchen gewesen. Deshalb waren ihre Erinnerungen diesbez\u00fcglich \u00e4u\u00dferst l\u00fcckenhaft. Trotzdem hatte sich in ihr das Gef\u00fchl, dass an jenem Ort alles m\u00f6glich w\u00e4re, festgesetzt. Oh ja, sie w\u00fcrde die Saison genie\u00dfen! Insbesondere, da sie l\u00e4ngst wusste, dass sie eines Tages Harrison heiraten w\u00fcrde. Sie hatten zwar nie dar\u00fcber gesprochen, doch ihre Verm\u00e4hlung war so sicher wie das Amen in der Kirche.<br> Das Cembalo verstummte und Summer drehte sich zu den weit offen stehenden, breiten Fl\u00fcgelt\u00fcren des Musikzimmers. Schnell eilte sie darauf zu und klopfte an. Harrison, der soeben den Deckel des Instruments geschlossen hatte, wandte sich in ihre Richtung.<br> \u201eSummer\u201c, stellte er mit einem erfreuten L\u00e4cheln fest. Nicht zum ersten Mal \u00fcberlegte die junge Frau, wie er sie trotz seiner Blindheit erkennen konnte.<br> \u201eWieso h\u00f6rst du auf?\u201c, fragte sie statt einer Antwort.<br> \u201eIch bin deprimiert\u201c, erkl\u00e4rte er und verzog den Mund.<br> \u201eAber weshalb nur?\u201c<br> Leise trat sie auf ihn zu.<br> \u201eDar\u00fcber vermag ich nicht zu sprechen.\u201c<br> \u201eWarum nicht? Du wei\u00dft, dass du mir alles erz\u00e4hlen kannst.\u201c<br> Er atmete mehrmals tief durch.<br> \u201eWo ist deine Anstandsdame?\u201c, wollte er wissen und Summer runzelte fragend die Stirn.<br> \u201eAch, sie trifft sich mit der Zofe deiner Mutter. Wie immer, wenn ich bei dir bin.\u201c<br> Diese Antwort schien ihn zu \u00e4rgern, denn sein Gesicht verd\u00fcsterte sich.<br> \u201eSiehst du?\u201c, beschwerte er sich. \u201eAls w\u00fcrde von mir keinerlei Gefahr ausgehen.\u201c<br> \u201eWas meinst du damit?\u201c Summer musterte ihn verst\u00e4ndnislos, doch er winkte ab.<br> \u201eMachen wir einen Spaziergang. Hoffentlich bringt mich das auf andere Gedanken.\u201c<br> Er bot ihr den Arm und sie h\u00e4ngte sich bei ihm ein. Vorsichtig f\u00fchrte sie ihn in den Garten und auf einen Weg, der sie vom Haus fortbrachte.<br> \u201eWillst du mir jetzt berichten, was deine Stimmung tr\u00fcbt?\u201c, lie\u00df Summer nicht locker und bog auf einen Waldweg ab. \u201eAchtung, hier liegt ein Ast auf dem Boden. Du musst den Fu\u00df h\u00f6her heben.\u201c<br> Er tat wie gehei\u00dfen und sie \u00fcberwanden das Hindernis.<br> \u201eEs ist ein Geheimnis. Wenn du es wissen willst, musst du uns an einen Ort bringen, an dem uns keiner finden oder belauschen kann.\u201c<br> \u201eIn Ordnung.\u201c<br> Summer l\u00e4chelte und f\u00fchrte ihn vom Weg ab. Im Laufe der folgenden Minuten konzentrierte sie sich darauf, Harry zu leiten und zu verhindern, dass er gegen einen Baumstamm lief oder \u00fcber eine Wurzel stolperte. Nach einiger Zeit erreichten sie eine kleine, sonnendurchflutete Lichtung.<br> \u201eIch denke, hier wird uns niemand finden\u201c, murmelte Summer.<br> \u201eBist du sicher?\u201c<br> \u201eJa.\u201c<br> \u201eGut. K\u00f6nnen wir uns setzen?\u201c<br> \u201eJa, dort dr\u00fcben.\u201c<br> Summer dirigierte ihn unter einen Baum, dessen \u00c4ste sich weit \u00fcber ihnen wie ein Dach ausbreiteten.<br> \u201eDu kannst dich an den Stamm lehnen\u201c, erkl\u00e4rte sie f\u00fcrsorglich und half ihm dabei, sich im Schatten des Baumes niederzulassen.<br> Dann ging sie gegen\u00fcber von ihm auf die Knie. Gespannt musterte sie ihren Freund und tiefe Liebe f\u00fcr ihn durchflutete sie. Seit Kindheitstagen trafen sie einander regelm\u00e4\u00dfig. Im Laufe der Jahre war Summer so etwas wie seine Besch\u00fctzerin geworden. Sie genoss es, f\u00fcr sein Wohlbefinden zu sorgen \u2013 auch jetzt w\u00fcrde sie alles geben, um seine miserable Laune zu verbessern oder sein Leid zu lindern.<br> \u201eEs verh\u00e4lt sich folgenderma\u00dfen, Summer\u201c, begann er und Nervosit\u00e4t f\u00e4rbte seine Stimme dunkler.<br> \u201eJa?\u201c Aufgeregt beugte sich das junge M\u00e4dchen vor. \u201eLos, berichte!\u201c<br> \u201eEs ist mir reichlich unangenehm\u201c, gestand Harrison und eine Falte bildete sich zwischen seinen Augenbrauen.<br> \u201eDaf\u00fcr gibt es keinen Grund! Bis jetzt haben wir alle Geheimnisse miteinander geteilt, oder etwa nicht?\u201c<br> Er nickte, doch etwas in seinen Gesichtsz\u00fcgen machte sie stutzig. Als bel\u00f6ge er sie. Summer sch\u00fcttelte diesen irritierenden Gedanken ab. Harry w\u00fcrde sie niemals hintergehen. Nicht er. Schlie\u00dflich liebten sie einander und Liebende waren stets ehrlich und \u2026<br> \u201eDie anderen machen sich \u00fcber mich lustig.\u201c<br> \u201eDie anderen?\u201c<br> \u201eDeine Br\u00fcder Julian und Andrew. Und nat\u00fcrlich James, dieser Taugenichts.\u201c<br> Summer stie\u00df die Luft aus.<br> \u201ePah, was interessiert dich das?\u201c<br> \u201eSie haben recht!\u201c<br> \u201eDas vermag ich kaum zu glauben! Welchen Grund k\u00f6nnten sie denn haben?\u201c<br> \u201eMeine Unwissenheit.\u201c<br> \u201eDeine Unwissenheit?\u201c, wiederholte Summer verst\u00e4ndnislos. \u201eDu bist weitaus mehr gebildet als diese Angeber.\u201c<br> \u201eDas ist in vielen Bereichen wahr. Aber in einer \u00fcberaus wichtigen Sache bin ich ein unbeschriebenes Blatt.\u201c<br> \u201eWas mag das wohl sein?\u201c, \u00fcberlegte die junge Unschuld laut.<br> Sie konnte sich beim besten Willen keinen Reim darauf machen, worauf er hinauswollte.<br> \u201eM\u00e4dchen\u201c, murmelte er und wandte den Kopf ab.<br> Summer richtete sich ratlos auf.<br> \u201eWas soll das hei\u00dfen? Was meinst du damit?\u201c<br> \u201eIch habe keinen blassen Schimmer, wie eine Frau aussieht\u201c, erkl\u00e4rte er s\u00e4uerlich. \u201eW\u00e4hrend meine Freunde nur einen Blick auf ein weibliches Wesen werfen k\u00f6nnen und wissen, wie sie aussehen, bleibt mir nur ihre Stimme, um zu erkennen, dass sie sich von mir unterscheiden. Verdammt, ich bin bald achtzehn und habe nicht die leiseste Ahnung von der Beschaffenheit des anderen Geschlechts!\u201c<br> Summer zog verwundert die Augenbrauen zusammen.<br> \u201eAber du wei\u00dft doch, wie ich aussehe!\u201c<br> \u201eIch kenne dein Gesicht, Summer, mehr nicht.\u201c<br> Sein Frust war deutlich zu sp\u00fcren und sie zerbrach sich den Kopf dar\u00fcber, wie sie ihm helfen k\u00f6nnte. Schweigen dehnte sich zwischen ihnen aus.<br> \u201eSiehst du?\u201c, stellte er nach einer Weile w\u00fctend fest. \u201eDaran vermagst sogar du nichts zu \u00e4ndern.\u201c<br> Summer senkte den Blick zu seinen schlanken Pianistenh\u00e4nden. Was, wenn sie seine Hand f\u00fchrte? Wenn sie ihm gestattete \u2026 Aber das w\u00e4re eine S\u00fcnde! Von klein auf hatte man ihr eingebl\u00e4ut, dass es nur ihrem Ehemann zust\u00fcnde, sie zu ber\u00fchren. Allerdings war das hier etwas anderes. Hier ging es genau genommen gar nicht um Unsittlichkeiten, sondern darum, ihrem \u00fcber alles geliebten Freund das Leben zu erleichtern. Abgesehen davon w\u00e4re sie ohnehin bald Harrisons Frau.<br> \u201eIch k\u00f6nnte dir helfen\u201c, schlug Summer leise vor und ihre Wangen f\u00e4rbten sich rosig.<br> Sofort hellte sich seine Miene auf.<br> \u201eDas w\u00fcrdest du f\u00fcr mich tun?\u201c, fragte er hoffnungsvoll und ihr Herz weitete sich.<br> \u201eIch w\u00fcrde alles f\u00fcr dich machen, Harry! Das wei\u00dft du doch.\u201c<br> Er setzte sich aufrecht hin und streckte eine Hand auffordernd nach ihr aus.<br> \u201eDann lass uns nicht l\u00e4nger warten\u201c, dr\u00e4ngte er, sofort Feuer und Flamme.<br> Mit einem mulmigen Gef\u00fchl rutschte das M\u00e4dchen n\u00e4her und direkt zwischen seine Beine, die er aufgestellt hatte. <br> \u201eF\u00fchre mich\u201c, bat er und hielt ihr beide H\u00e4nde hin.<br> Nerv\u00f6s legte sie seine Handfl\u00e4chen auf ihre Schultern und w\u00f6lbte ihre H\u00e4nde dar\u00fcber. Hoffentlich machte sie keinen Fehler! Ihre Gedanken rasten und sie k\u00e4mpfte darum, die aufsteigende Sorge zu unterdr\u00fccken und ihr schreiendes Herz zu beschwichtigen. Es ist alles in Ordnung. Harry braucht meine Hilfe. Ich tue nichts Unrechtes!<br> \u201eHier ist mein Hals\u201c, fl\u00fcsterte sie und seine Daumen strichen \u00fcber ihre Kehle.<br> \u201eMeine Arme.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Sie schob seine H\u00e4nde entlang ihrer Arme, bis hin zu den Fingerspitzen.<br> \u201eMein R\u00fccken.\u201c Jetzt musste sie sich etwas verrenken und er l\u00e4chelte.<br> \u201eWarte, das kann ich allein\u201c, schmunzelte er und glitt mit seinen Fingern tiefer.<br> Bevor er geheime Regionen erreichte, umklammerte sie ihn an den Unterarmen und zog diese wieder vor ihren K\u00f6rper.<br> \u201eMein Bauch.\u201c<br> \u201eNun ja\u201c, brummte er. \u201eWie mir scheint, unterscheidet sich eine Frau kaum von einem Mann. Ist es so?\u201c<br> Summer schloss die Augen und atmete tief durch. Dann nahm sie seine H\u00e4nde und legte sie auf ihre Br\u00fcste. Er stie\u00df die Luft aus.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Zum <a href=\"https:\/\/www.thalia.de\/shop\/home\/artikeldetails\/A1060427579\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Buch (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Buch<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prolog \u201eNein! Du elender Schuft!\u201c Die Stimme seiner Mutter schallte durch das offene Fenster bis in den Garten hinaus, strich \u00fcber die langen Gr\u00e4ser hinweg, kroch zwischen Str\u00e4uchern hindurch und sp\u00fcrte ihn in seinem Versteck auf. 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